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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » B. Vermögensteuer » 125c. Zusammenveranlagung mit behinderten Kindern




(1) Kinder (§ 6 Abs. 2 Satz 2 VStG), bei denen die
Voraussetzungen der Abschnitte 125a oder 125b nicht vorliegen,
werden auf gemeinsamen Antrag aller Beteiligten mit ihren
verheirateten und nicht dauernd getrennt lebenden Eltern zusammen
veranlagt, wenn sie wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen
außerstande sind, sich selbst zu unterhalten. Die Voraussetzung
ist insbesondere gegeben, wenn das Kind behindert im Sinne des § 6
Abs. 3 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 1 VStG ist (vgl. Abschnitt 121
Abs. 1). Werden die Eltern nicht zusammen veranlagt, so kann die
Zusammenveranlagung des Kindes mit einem Elternteil beantragt
werden.

(2) Eine Zusammenveranlagung nach Absatz 1 ist ausgeschlossen,
wenn das Kind bereits nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 VStG mit seinem
Ehegatten zusammen zu veranlagen ist.

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