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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » B. Vermögensteuer » 110. Genossenschaften » c) Genossenschaften der gewerblichen Wirtschaft




(5) § 104a Nr. 1 BewG begünstigt zwei Gruppen von
Genossenschaften der gewerblichen Wirtschaft:
1. Gewerbliche Werkgenossenschaften, deren Geschäftsbetrieb sich auf die gemeinschaftliche Benutzung von Betriebseinrichtungen oder Betriebsgegenständen erstreckt, die der technischen Durchführung des Gewerbes dienen (§ 104a Nr. 1 Buchstabe a BewG). Die gemeinschaftlich benutzte Betriebseinrichtung oder der gemeinschaftlich benutzte Betriebsgegenstand darf nur ein Hilfsmittel für die technische Durchführung des Betriebs des einzelnen Genossen sein.
Beispiel:
Mehrere Schneidermeister schließen sich zu einer Genossenschaft zusammen und kaufen eine Zuschneidemaschine zu gemeinschaftlichen Benutzung.
Von einem Hilfsmittel für die technische Durchführung des Betriebs des einzelnen Genossen kann nicht mehr gesprochen werden, wenn der Betrieb der Genossenschaft für den Genossen nicht mehr nebensächlich, sondern lebenswichtig ist. Diese Genossenschaften werden steuerlich nicht begünstigt.
Beispiele:
Genossenschaftliche Schlachthöfe, genossenschaftliche Bäckereien, genossenschaftliche Wäschereien usw.
2. Gewerbliche Lieferungsgenossenschaften, deren Geschäftsbetrieb sich auf die Bearbeitung oder die Verwertung von gewerblichen Erzeugnissen erstreckt, die die einzelnen Mitglieder entweder selbst hergestellt, bearbeitet oder verarbeitet haben (§ 104a Nr. 1 Buchstabe b BewG).

(6) Die für die Genossenschaften der gewerblichen Wirtschaft
getroffene Regelung gilt auch für Sozialgenossenschaften, die z.B.
dem Gesundheitsdienst oder der Gemeinschaftsverpflegung von
Betriebsangehörigen dienen. Solche Genossenschaften werden von
der Vermögensteuer oft schon auf Grund der Besteuerungsgrenze von
20.000 DM frei sein (§ 8 Abs. 1 VStG).

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