Gesetzestexte online Logo
Auch heute wünschen wir Ihnen wieder Die Gesetzestexte online sind noch im Testbetrieb. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass einzelne Texte fehlerhaft oder nicht auf dem neuesten Stand sein könnten. Wie immer freuen wir uns dennoch über jede
Wenn Ihnen unsere Seiten gefallen - empfehlen Sie uns doch weiter an Ihre Freunde!
Haupt-Übersicht alle Gesetze | Nur Index-dies-Gesetz | In Gesetzestexten suchen
ICA Sites »   Übersicht :: WeltChronik :: SkateGuide :: Jigsaw Puzzles
 Hier sind Sie jetzt:
 ICA
 » gesetze.2me.net
 »» Gesetzestexte
 »» Einzelgesetz
Ihre an uns
Empfiehl uns weiter
ICA-D | Impressum


Werbung

Suchfunktionen ::: nach oben ::: nach ganz oben

Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » B. Vermögensteuer » 110. Genossenschaften » a) Allgemeines




(1) Die in § 3 Abs. 1 Nr. 7 VStG bezeichneten land- und
forstwirtschaftlichen Genossenschaften und Vereine sind von der
Vermögensteuer befreit. Bei den Erwerbs- und
Wirtschaftsgenossenschaften und Vereinen, die Land- und
Forstwirtschaft betreiben (§ 7 VStG), ist das Gesamtvermögen in
den der Gründung folgenden 10 Jahren jeweils um den Freibetrag von
100.000 DM zu kürzen. Bei den in § 104a BewG bezeichneten
Genossenschaften sind die Geschäftsguthaben voll abzugsfähig. Bei
den übrigen Genossenschaften besteht keine Begünstigung; sie
können jedoch Geschäftsguthaben ihrer ausgeschiedenen Genossen bei
der Feststellung des Einheitswerts des gewerblichen Betriebs als
Verbindlichkeiten dann abziehen, wenn ein Genosse mit Ablauf des
dem Feststellungszeitpunkt vorangehenden Geschäftsjahrs
ausscheidet (BFH-Urteil vom 9.1.1959, BStBl III S. 152).
Entsprechendes gilt bei Kündigung einzelner Geschäftsanteile nach§ 67b des Gesetzes betr. die Erwerbs- und
Wirtschaftsgenossenschaften in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 4125-1, veröffentlichten bereinigten Fassung,
zuletzt geändert durch Artikel 21 § 5 des Steuerreformgesetzes vom
25.7.1988 (BGBl. I S. 1093, BStBl I S. 224). Soweit für die
Inanspruchnahme der Steuervergünstigung nicht ausdrücklich die
Verhältnisse vom Feststellungs- oder Veranlagungszeitpunkt bereits
eindeutig verwirklicht sind und nach Lage der Verhältnisse nicht
nur vorübergehend gegeben sein werden.

(1a) Noch nicht erfüllte Ansprüche einer Genossenschaft gegen
die Genossen auf Pflichteinzahlung gehören zum Betriebsvermögen
der Genossenschaft, soweit
1. die Pflichteinzahlungen nach Betrag, Höhe und Fälligkeitszeitpunkt am Bewertungsstichtag nach dem Statut der Genossenschaft feststehen oder
2. die Pflichteinzahlungen durch die Generalversammlung nach § 50 GenG bis zum Bewertungsstichtag beschlossen worden sind, wobei der Fälligkeitszeitpunkt nach dem Bewertungsstichtag liegen kann, oder
3. nach dem Statut der Genossenschaft die den Mitgliedern gewährte Warenrückvergütungen, solange der Geschäftsanteil noch nicht voll eingezahlt ist, auf den Geschäftsanteil gutgeschrieben werden müssen und den Genossen am Bewertungsstichtag nach den Grundsätzen des BFH-Urteils vom 26.6.1964 (BStBl III S. 614) ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Warenrückvergütung in bestimmter Höhe für das abgelaufene Wirtschaftsjahr zusteht (BFH-Urteile vom 14.5.1965, BStBl III S. 405, und vom 23.5.1969, BStBl II S. 749). Die noch nicht erfüllten Ansprüche auf Pflichteinzahlungen gelten als Geschäftsguthaben im Sinne des § 104a BewG.

«-- rückwärts blättern | Index wählen | vorwärts blättern --»



© 2002 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe