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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » III. Sonstiges Vermögen, Gesamtvermögen und Inlandsvermögen » 89a. Stichtag für die Bewertung von Anteilen an



Kapitalgesellschaften

(1) Nach § 112 BewG ist Stichtag für die Bewertung von Aktien
und Anteilen jeweils der 31. Dezember eines Kalenderjahrs;
ausnahmsweise ist Stichtag der 1. Januar, wenn bei einer
Kapitalgesellschaft mit diesem Stichtag die steuerliche
Rechtsfähigkeit beginnt. Das gilt sowohl für die Bewertung von
notierten als auch für die Bewertung von nicht notierten Aktien
und Anteilen. Bei nicht notierten Aktien und Anteilen kann jedoch
der nach den Abschnitten 77 ff. ermittelte und auf den für eine
Hauptveranlagung maßgebenden Bewertungsstichtag festgestellte
gemeine Wert vorbehaltlich der in Absatz 2 genannten Ausnahmen
während des ganzen Hauptveranlagungszeitraums beibehalten werden.

(2) Eine Bewertung der Anteile auf Neu- oder
Nachveranlagungszeitpunkte innerhalb des laufenden
Hauptveranlagungszeitraums ist insbesondere durchzuführen,
1. wenn dies beantragt wird (§ 3 der Anteilsbewertungsverordnung vom 19.1.1977, BGBl. I S. 171, BStBl I S. 37);
2. wenn eine Kapitalgesellschaft neu gegründet wird oder aus anderen Gründen erstmals eine Wertermittlung erforderlich wird;
3. wenn sich die Beteiligungsverhältnisse so ändern, daß erstmals eine Wertermittlung nach Abschnitt 80 erforderlich wird oder erstmals die Voraussetzungen für eine Wertermittlung nach Abschnitt 80 nicht mehr gegeben sind. In diesen Fällen ist die in § 6 Anteilsbewertungsverordnung vorgesehene gesonderte Feststellung nur für die Anteile ohne Einfluß auf die Geschäftsführung zu treffen oder eine neue Feststellung zu treffen, die diese Anteile in die Normalbewertung einbezieht;
4. wenn der Einheitswert für die Kapitalgesellschaft fortgeschrieben wird und sich unter Berücksichtigung des fortgeschriebenen Einheitswerts ein Vermögenswert ergibt, der um mehr als 10 v.H. von dem zuletzt ermittelten Vermögenswert abweicht;
5. wenn Verkäufe bekannt werden, aus denen sich ein gemeiner Wert ableiten läßt (vgl. Abschnitt 74 Abs. 3 und Abschnitt 76), der um mehr als 10 v.H. von dem zuletzt festgestellten gemeinen Wert abweicht;
6. wenn die Kapitalgesellschaft ihr Nennkapital erhöht oder vermindert hat.
Für die Ermittlung des Vermögenswerts sind die Verhältnisse vom
jeweiligen Stichtag und für die Ermittlung der Ertragsaussichten
die Verhältnisse der letzten 3 Jahre vor dem Stichtag maßgebend.
Dies gilt nicht für eine Wertermittlung nach Nummer 5. In den
Fällen der Nummer 3 sind Vermögen und Ertragsaussichten nur unter
den Voraussetzungen der Nummern 4, 5 oder 6 zu ermitteln.

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