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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » III. Sonstiges Vermögen, Gesamtvermögen und Inlandsvermögen » 81. Ermittlung des gemeinen Werts unter Außerachtlassung der Ertragsaussichten




(1) Der gemeine Wert der Anteile an einer Holdinggesellschaft
entspricht dem Vermögenswert, der sich ohne den Abschlag von
15 v.H. (Abschnitt 77 Abs. 5) ergibt (BFH-Urteil vom 3.12.1976,
BStBl 1977 II S. 235). Die Ertragsaussichten der
Holdinggesellschaft selbst bleiben außer Betracht; Abschnitt 78
sowie Abschnitt 79 Absätze 1 und 2 und Absatz 3 Sätze 2 bis 6 sind
nicht anzuwenden. Für Aktien und Anteile ohne Einfluß auf die
Geschäftsführung der Holdinggesellschaft, d.h. für Aktien und
Anteile im Sinne des Abschnitts 80, ist der sich nach den Sätzen 1
und 2 ergebende Wert um 10 v.H. zu kürzen.

(1a) Absatz 1 gilt entsprechend auch für die Anteile an einer
anderen Gesellschaft, wenn die Summe der Wirtschaftsgüter im Sinne
des Abschnitts 77 Abs. 1 bis 4 ohne Berücksichtigung von Schulden
und sonstigen Abzügen zu mehr als 80 v.H. aus Aktien und Anteilen
besteht. Unbeachtlich ist, ob es sich um Aktien und Anteile an
inländischen oder ausländischen Gesellschaften handelt, ob die
Aktien und Anteile von der Gesellschaft unmittelbar oder nur
mittelbar gehalten werden.

(1b) Die auf das Betriebsergebnis des Organs entfallende
fiktive Körperschaft- und Gewerbesteuer wird bei der Bewertung der
Anteile der Organträgergesellschaft nach Absatz 1 in Form eines
Abschlags vom Vermögenswert berücksichtigt. Die Höhe des
Abschlags ist nach folgender Formel zu berechnen:
Abschlag= 3,5 x anteilige Körperschaft- und Gewerbesteuer
-----------------------------------------------
Nennkapital der Organträgergesellschaft.

(2) Bei der Bewertung der Anteile an einer GmbH, die
Komplementärin einer GmbH & Co.KG ist, sind die Ertragsaussichten
der GmbH aus ihrer Beteiligung an der KG mit zu berücksichtigen
(BFH-Urteil vom 22.11.1968, BStBl 1969 II S. 225).

(3) Bei einer Gesellschaft in Liquidation ist als gemeiner Wert
der Vermögenswert anzusetzen. Der in Abschnitt 77 Abs. 5
vorgesehene Abschlag kommt nicht in Betracht.

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