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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » III. Sonstiges Vermögen, Gesamtvermögen und Inlandsvermögen » 68. Kunstgegenstände und Sammlungen




(1) Kunstgegenstände und Sammlungen gehören nach § 110 Abs. 1
Nr. 12 BewG zum sonstigen Vermögen, wenn ihr gemeiner Wert
insgesamt 20.000 DM übersteigt. Werden mehrere Steuerpflichtige
zusammen veranlagt, so ist der Betrag von 20.000 DM entsprechend
zu vervielfachen (§ 110 Abs. 3 BewG).

(2) Kunstgegenstände sind nur Werke der reinen Kunst, z.B.
Gemälde, Skulpturen. Dagegen können Sammlungen auch Erzeugnisse
des Kunstgewerbes, z.B. Truhen, Vasen, und sonstige Gegenstände
umfassen, die keinen unmittelbaren Nutzen gewähren, z.B.
Briefmarkensammlungen. 3§ 110 Abs. 1 Nr. 12 BewG gilt nicht für
Sammlungen von Gegenständen, die unter § 110 Abs. 1 Nr. 10 BewG
fallen, z.B. Münzsammlungen.

(3) Kunstgegenstände, die sich im Eigentum des Urhebers selbst
oder nach seinem Tode im Eigentum des Ehegatten oder der Kinder
befinden, scheiden nach § 110 Abs. 1 Nr. 5 BewG stets für die
Besteuerung aus. Nicht zum sonstigen Vermögen gehören auch
Kunstgegenstände ohne Rücksicht auf den Wert, wenn sie von
Künstlern geschaffen wurden, die in dem Zeitpunkt lebten, in dem
der Kunstgegenstand vom demjenigen, der im Veranlagungszeitpunkt
Eigentümer ist, entgeltlich erworben wurde.

(4) Der gemeine Wert von Kunstgegenständen usw. ist besonders
vorsichtig zu ermitteln. Dabei ist insbesondere die schwierige
Verwertungsmöglichkeit zu berücksichtigen.

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