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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » II. Einheitsbewertung des Betriebsvermögens » 51. Bewertung mit dem Teilwert




(1) Wirtschaftsgüter, die zum Betriebsvermögen gehören, sind mit
dem Teilwert anzusetzen; wegen der Ausnahmen vgl. Abschnitt 42.

(2) Der Teilwert deckt sich in der Regel mit den
Wiederbeschaffungskosten oder Wiederherstellungskosten für ein
Wirtschaftsgut gleicher Art und Güte vom Bewertungsstichtag
(BFH-Urteile vom 2.3.1973, BStBl II S. 475, und vom 20.7.1973,
BStBl II S. 794). Die Wiederbeschaffungskosten kommen in der
Regel für Wirtschaftsgüter in Betracht, die im Betrieb noch
genutzt sind. Für nur vorübergehend im Betrieb genutzte
Wirtschaftsgüter ist in der Regel der Einzelveräußerungspreis
anzusetzen. Seine untere Grenze ist der Material- oder
Schrottwert. Zwischen den Wiederbeschaffungskosten und dem
Einzelveräußerungspreis liegt der Teilwert der Wirtschaftsgüter,
die z.B. wegen Betriebseinschränkung, Kurzarbeit oder dgl. nur
eingeschränkt genutzt sind. Die Höhe des Teilwerts richtet sich
im Einzelfall nach dem Grad der Betriebseinschränkung usw.

(3) Es bestehen keine Bedenken, Wirtschaftsgüter ähnlicher Art
für die Ermittlung der Wiederbeschaffungs- oder
Wiederherstellungskosten zusammenzufassen. Handelt es sich um
Werkzeuge, Ausrüstungsgegenstände und sonstige Hilfsmittel, so
kann je Kopf der mit gleichartigen Arbeiten beschäftigten Arbeiter
ein Durchschnittsatz für die von ihnen benutzten Werkzeuge usw.
angesetzt werden. Zur Bewertung des beweglichen Anlagevermögens
vgl. im einzelnen Abschnitt 52.

(4) Beim Vorratsvermögen, ausgenommen die Erzeugnisbestände,
sind die Wiederbeschaffungskosten in der Regel aus den
Tagespreisen vom Bewertungsstichtag abzuleiten. Dabei sind
weiterhöhend auch die Kosten zu berücksichtigen, die bis zum
Stichtag für innerbetriebliche Transporte und für Verpackung
angefallen sind. Bei stark schwankenden Tagespreisen kann ein
Durchschnittspreis aus einem Zeitraum zugrunde gelegt werden, der
einen Monat vor dem Bewertungsstichtag beginnt und einen Monat
nach diesem Stichtag endet. Zur Bewertung der Erzeugnisbestände
vgl. Abschnitt 52a.

(5) Soweit für die Bewertung bestimmter Wirtschaftsgüter von den
dafür zuständigen Finanzbehörden Richtlinien aufgestellt werden,
sind diese maßgebend.

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