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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » II. Einheitsbewertung des Betriebsvermögens » 42. Bewertungsgrundsätze




(1) Grundsätzlich ist nach § 2 Abs. 1 Satz 2 BewG der Wert
einer wirtschaftlichen Einheit im ganzen festzustellen. Dies gilt
nicht für das Betriebsvermögen. Nach § 98a BewG ist der
Gesamtwert des gewerblichen Betriebs die Summe der Werte, die für
die zu dem gewerblichen Betrieb gehörenden Wirtschaftsgüter
ermittelt sind (Rohbetriebsvermögen), vermindert um die Summe der
Schulden des Betriebs und der sonstigen zulässigen Abzüge. Das
Ergebnis stellt den Wert der wirtschaftlichen Einheit des
gewerblichen Betriebs dar.

(2) Nach dem Bewertungsgesetz sind anzusetzen:
1. bei den Besitzposten:
Betriebsgrundstücke im Sinne des § 99 Abs. 1 Nr. 1 BewG mit 140 v.H. des Einheitswerts;
Betriebsgrundstücke im Sinne des § 99 Abs. 1 Nr. 2 BewG, d.h. Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, mit dem Einheitswert, vgl. Abschnitt 21;
Mineralgewinnungsrechte mit dem Einheitswert, vgl. Abschnitt 23;
Beteiligungen an Personengesellschaften mit dem Anteil am Einheitswert, vgl. Abschnitt 43;
notierte Wertpapiere mit dem Kurswert, vgl. Abschnitt 74;
notierte Zero-Bonds mit dem Kurswert, vgl. Abschnitt 74a Abs. 1;
Investmentzertifikate und Anteile an offenen Immobilienfonds mit dem Rücknahmepreis, vgl. Abschnitt 75 Abs. 1;
nichtnotierte Anteile an Kapitalgesellschaften mit dem gemeinen Wert, vgl. Abschnitte 76 bis 90;
nichtnotierte Zero-Bonds mit dem Wert, der sich nach den Grundsätzen über die steuerliche Gewinnermittlung ergibt, vgl. Abschnitt 74a Abs. 3;
Kapitalforderungen, soweit es sich nicht um notierte Wertpapiere handelt, mit dem Wert, der sich nach den
Grundsätzen über die steuerlich Gewinnermittlung ergibt (§ 109 Abs. 4 BewG);
Rechte auf wiederkehrende Nutzungen und Leistungen mit dem Kapitalwert, vgl. Abschnitte 61 bis 63;
der Aufwand für Zölle und Steuern nach § 5 Abs. 5 Satz 2 EStG mit dem Wert, der sich nach den Grundsätzen über die steuerliche Gewinnermittlung ergibt, vgl. Abschnitt 20;
der Geschäfts- oder Firmenwert mit dem Wert, der sich nach den Grundsätzen über die steuerliche Gewinnermittlung ergibt, vgl. Abschnitt 53 Abs. 3;
alle anderen Wirtschaftsgüter mit dem Teilwert, vgl. Abschnitt 51.
2. bei den Schuldposten:
Rückstellungen für Preisnachlässe und Wechselhaftung mit dem Wert, der sich nach den Grundsätzen über die steuerliche Gewinnermittlung ergibt, vgl. Abschnitt 29a;
Kapitalschulden und sonstige Verbindlichkeiten mit dem Nennwert oder Gegenwartswert, vgl. Abschnitte 44, 55 und 56;
Verpflichtung auf wiederkehrende Nutzungen und Leistungen mit dem Kapitalwert, vgl. Abschnitte 61 bis 63;
Zero-Bonds mit dem Rückzahlungswert, vgl. Abschnitt 74a Abs. 4;
sonstige Schulden und Lasten mit dem Teilwert, vgl. Abschnitt 51.

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