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Vermögensteuerrichtlinien (VStR) » Einführung » A. Vermögensbewertung » II. Einheitsbewertung des Betriebsvermögens » 14. Personengesellschaften und ähnliche Gesellschaften




(1) Steuerlich entsteht die offene Handelsgesellschaft oder
Kommanditgesellschaft mit Geschäftsbeginn. Es genügt, daß der
Gesellschaftsvertrag abgeschlossen und Gesellschaftsvermögen
vorhanden ist. Auf die Eintragung in das Handelsregister kommt es
nicht an. Auch wenn die Gesellschaft nach außen noch nicht
erkennbar ist, kann sie bereits als Gesellschaft im Sinne des § 97
Abs. 1 Nr. 5 BewG zu behandeln sein. Für die Beendigung der
offenen Handelsgesellschaft, Kommanditgesellschaft und der diesen
ähnlichen Gesellschaften gilt grundsätzlich das gleiche wie für
die Beendigung der Kapitalgesellschaft (vgl. Abschnitt 10).

(2) 1"Ähnliche Gesellschaften" im Sinne des § 97 Abs. 1 Nr. 5
Buchstabe a BewG sind stets die atypische stille Gesellschaft, die
Partenreederei (Reederei im Sinne des § 489 HGB) sowie eine
Arbeitsgemeinschaft, auf die § 98 BewG keine Anwendung findet.
Ihr Vermögen ist jeweils in vollem Umfang Betriebsvermögen.

(3) Zu den "ähnlichen Gesellschaften" kann auch eine
Gesellschaft des bürgerlichen Rechts oder eine Gemeinschaft des
bürgerlichen Rechts, z.B. eine Grundstücksgemeinschaft oder
Erbengemeinschaft, gehören, wenn sie ein Gewerbe betreibt. Bei
diesen Gesellschaften umfaßt der Einheitswert für den
Gewerbebetrieb nur die Wirtschaftsgüter, die auch tatsächlich
diesem Betrieb dienen. Stehen daneben auch nicht dem Betrieb
dienende Wirtschaftsgüter im gemeinschaftlichen Eigentum der
Beteiligten - z.B. bei einer Erbengemeinschaft -, treten neben die
Feststellung des Einheitswerts des Betriebsvermögens die
gesonderte Feststellung des gesamten Vermögens nach § 180 Abs. 1
Nr. 3 AO und seine Zurechnung; vgl. Abschnitt 93a.

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